Theaterverein Obermichelbach e.V.
Home|
aktuell|
Jugendtheater|
Rückblick|
Kontakt|
impressum|


 

Neue Vorstandschaft im Theaterverein

 

In der Jahreshauptversammlung des Theatervereins Obermichelbach wurden die Weichen neu gestellt. Nach fast 25 Jahren gab Herbert Jäger sein Amt als 1.Vorsitzender ab. Neu gewählt wurde die bisherige 2. Vorsitzende, Angela Deger-Schuhmann. Fast alle weiteren Vorstandsfunktionen wurden neu besetzt. 2. Vorsitzende ist künftig Elke Lange, Kassiererin Steffi Sachs und Schriftführerin Claudia Ehrler. Jugendleiterin bleibt Claudia Menzel. Die neuen Kassenprüfer sind Horst Berft und Stefan Treibmann.

 

Der scheidende Vorsitzende, Herbert Jäger, gab neben seinem Jahresrückblick einen Überblick über seine Amtszeit von der Gründung bis heute ab. Der Verein startete 1985 mit 14 Mitgliedern. Aktuell hat der Verein 101 Mitglieder, darunter 22 Jugendliche. Seit 1997 besteht eine Jugendabteilung und nachdem das Kindertanzen 2004 aus personellen Gründen eingestellt wurde gibt es nun eine Erwachsenen- und eine Jugendgruppe, die aktiv auf der Bühne stehen, aber sich auch anderweitig in der Gemeinde engagieren.

 

Der Verein trägt zu einem großen Teil die Partnerschaft mit der Gemeinde Hormersdorf im Erzgebirge, beteiligt sich an den Aktivitäten der Dorfgemeinschaft und schafft ein Angebot für Jugendliche und Erwachsene im kulturellen Bereich, für sich und für die Bürgerinnen und Bürger. Die jährlichen Theatervorstellungen sind fester Bestandteil des Veranstaltungskalenders. Durch den guten Besuch dieser Veranstaltungen steht der Verein auf gesunden Füßen. Mit vorhandenen Rücklagen sollen nun Headset-Mikrofone angeschafft werden.

 

Bürgermeister Jäger wünschte dem Verein alles Gute und sichert sowohl seine, als auch die Unterstützung der Gemeinde zu. Der neuen Vorstandschaft wünschte er viel Freude und Erfolg. Er bedankt sich ausdrücklich bei allen Mitgliedern der Vorstandschaften, insbesondere bei Marianne Behrendt, die über 18 Jahre Kassiererin des Vereins war und zuletzt auch noch Schriftführerin. Besondere Verdienste in der Jugendarbeit haben sich Andrea Dennerlein, Heinz Häuslbetz und Claudia Menzel erworben. Daneben gibt es viele, die sich vor und hinter der Bühne engagieren, ohne dass dies nach Außen so deutlich sichtbar wird. Bei ihnen bedankt er sich für die Mitarbeit und wünscht, dass dies auch in der Zukunft in gleicher Weise anhält.



unser aktuelles Stück 2011

Einer spinnt immer.....

Impressionen Probewochenende in Hengersberg....

 


 

Premiere am Freitag  11.11.2011  um 20 Uhr in der Bürgerhalle  Obermichelbach

 

Weitere  Aufführungen

Samstag  12.11.2011 20 Uhr
Sonntag  13.11.2011 19 Uhr


Freitag    18.11.2011 20 Uhr
Samstag  19.11.2011 20 Uhr

 

 

Otto Ofenloch, ein vermögender Privatier, möchte unbedingt einmal eine Irrenanstalt kennen lernen. Sein Neffe ist in die Nichte einer Pensionsbesitzerin verliebt und schwindelt ihm vor, die Pension Ballermann sei eine solche private Heilanstalt. Der Hintergedanke: Ofenloch soll der angeschlagenen Pension finanziell unter die Arme greifen.

Die Gäste der Pension, ein Major (allerdings nur bei der Heilsarmee), ein weitgereister Abenteurer, eine allzu neugierige Schriftstellerin, ein Möchtegernschauspieler mit fatalem Sprachfehler, ein sympathischer junger Mann und zwei mannstolle Weibsleute, sie alle machen ihm dann schwer zu schaffen.

Es ist zum Brüllen, was Otto Ofenloch alles mit den harmlosen Gästen erlebt, da er aber alle für Irre hält, geht er stets auf ihre Wünsche und Absichten ein. Mit dem Major will er sich bereitwillig duellieren, den Weltreisenden will er auf Löwenjagd begleiten, der Schriftstellerin erzählt er eine haarsträubende Lebensgeschichte, den Schauspieler will er protegieren, die Weibsleute wollen geheiratet werden.

Im Glauben, die Irren seien alle gut verwahrt, denkt er natürlich nicht daran seine Versprechen einzulösen. Um sie endgültig loszuwerden, heiratet er sogar die Pensionsbesitzerin, löst damit deren finanziellen Probleme, und glaubt nach Schließung der Pension jetzt endgültig alle Verfolger los zu sein.

Aber erstens kommt es anders und zweitens.....

 

Lieselotte Ballermann (Pensionsbesitzerin)

 Elke Lange

Siglinde (Lieselottes Nichte)

Jamie Lee  Pamer

Ladislaus Locke (Lieselottes Neffe)

Tim Steinheimer

Otto Ofenloch (Privatier)

Horst Berft

Oskar Ofenloch (Ottos Neffe)

Tobias Schenke

Florence Wipperling (Mannstolle Hausbesitzerin)

Sandra Müller

Detlef Wipperling (ihr Bruder)

Dominik Daigfuß

Julius Ludwig (Weltreisender)

Michael Bauer

Egon von Schönberg (Major)

Stefan Treibmann

Christine Frank (Schriftstellerin)

Claudia Ehrler

Ria Baleno (Gast)

Stefanie Bauer

 

 

 

 

 

 

 

 

Regie: Angela Deger-Schumann.

Technik:  Heinz Philip



 

 

__________________________________



am 30.4.2011  Theateraufführung in der Bürgehalle

 der erzgebirgische Theaterverein
  aus unserer Partnergemeinde Hormersdorf

präsentiert sein aktuelles Stück 

______________

 

 

 

 

unser aktuelles Stück 2010

Mit Schlafsack und Kamillentee

oder    Der Traumurlaub

Die Aufführungen

Freitag den           12.11.2010   20 Uhr
Samstag den         13.11.2010   20 Uhr
Sonntag den         14.11.2010  19 Uhr

Freitag den           19.11.2010  20 Uhr
Samstag den         20.11.2010  20 Uhr

 


Inhalt: Es ist Urlaubszeit. Die Sonne scheint, am Badesee und in den Schwimmbädern sind Badeschönheiten zu bewundern, alles könnte für Gottfried und seinen Freund Oswald so schön sein! Wäre da nicht ein Versprechen, das die beiden Freunde ihren Ehefrauen zum 50. Geburtstag gegeben haben. Und dieses Versprechen fordern Olga und Klothilde, nachdem sie jahrelang ruhig gehalten haben, in diesem Sommer vehement ein. Nach Jahren auf Balkonien wollen sie in diesem Jahr den besonderen Urlaub, ihren Traumurlaub: 14 Tage Luxus pur auf der AIDA!

Oswald hat zuhause keine ruhige Minute mehr und Gottfried ist vorsichtshalber bereits vor Wochen erkrankt. Neben Leber, Galle, Magen und Bandscheibe ist sein Blutdruck außer Rand und Band und ein Herzinfarkt könnte jeden Moment seinem Leben ein Ende bereiten.
Die Herren sind nicht bereit, auch nur einen Cent ihres sauer verdienten Geldes für diese gefährliche Reise zu verschwenden. Setzt man nicht angesichts von lediglich fünf Rettungsbooten auf der AIDA sein Leben aufs Spiel! Doch kein Argument kann die Frauen überzeugen und ausgerechnet in der Woche, in der die Herren bei den alljährlichen Mehrkampfmeisterschaften an den Start gehen wollen, soll der Kutter in See stechen.

Nun ist guter Rat teuer! Gemeinsam mit Sohn Klaus und dem Polizisten Franz ersinnen die leidgeprüften Ehemänner einen Plan. Olga und Klothilde gewinnen im Radio völlig unverhofft einen Traumurlaub, der nach den Bedingungen des Senders auch angetreten werden muss: einen Campingurlaub im 2 Kilometer entfernten Nachbarort! Der Jubel hält sich bei den Frauen in Grenzen und auch bei Gottfried machen sich bald erste Zweifel breit, ob seine ramponierte Bandscheibe 14 Tage Luftmatratze und sein geplagter Magen den Entzug von Kamillentee übersteht!

Und so kommt es, dass sich die gesamte Reisegesellschaft, mehr oder weniger freiwillig, im Wohnzimmer der Pfennings unter Echtbedingungen auf den Campingurlaub vorbereitet. Schlafzimmer und Küche werden zum Sperrgebiet erklärt, die Toilette durch ein Dixi-Klo ersetzt und um die Stimmung auf einem Campingplatz möglichst echt einzufangen, werden zwei Kosmetikvertreterinnen kurzerhand als Holländerinnen engagiert.

Doch Frauen, die sich etwas in den Kopf gesetzt haben, kennen auch Mittel und Wege, um ihr Ziel zu erreichen. Aber spätestens im zweiten Frühling laufen auch Männer zu Hochform auf

Die Erfolgsautorin Regina Rösch entzündet ein Feuerwerk von Situationskomik, Wortwitz, witzigen Dialogen und zeigt die Frauen so wie Sie wirklich sind - einfach Spitzenklasse!
Das Spiel macht Spielern und Publikum Lust auf Theater!

 



________________________________________________________________________


unser  Stück 2009

 

Drei Kerle und ein Halber...

 

27.02.2010

Gastspiel bei unserer Partnergemeinde Hormersdorf / Erzgebirge

 

Proben für Hormersdorf am Dienstag, den 23.02.2010 und evtl. auch am Donnerstag, den 25.02.2010 um 20.00 Uhr im Vereinszimmer.

Um Problemen mit den Frauen zu entgehen, haben sie eine reine Männer-Wohngemeinschaft gegründet: der selbstverliebte Möchtegern-Macho Mickey, der zwar in Scheidung lebt, aber seine Noch-Frau Vera nicht vergessen kann; der vollschlanke Olli, der jede Diät ausprobiert, um endlich die richtige Frau zu finden; und der brave Hansi, genannt Bubi, der auch nach dem Tod seiner Mutter immer noch überall deren prüfende Augen zu sehen meint. Nach dem Auszug des vierten WG-Kollegen ist ein Zimmer frei ? und dass Frauen unerwünscht sind, wird der hübschen Alexandra unmissverständlich klar gemacht. Als sie jedoch in Männer-Klamotten wieder auftaucht, sind sich alle einig: Alex ist die/der Richtige für das Zimmer. Was sie nicht wissen: Alex ist auf der Flucht vor ihrem aus dem Knast ausgebrochenen gewalttätigen Bruder Moritz. Und als der auftaucht, muss die gesamte Truppe einen ziemlichen "Härtetest" bestehen ... Die neugierige Hauswirtin Frau Bruddler, die keine Frau in der Männer-Wohnung duldet, und Mickeys Noch-Ehefrau Vera bringen zusätzlich Verwirrung, Tempo und Würze in dieses sympathische Lustspiel.

 

 

 

 

Resume 2010

 

Fazit der Regisseurin  und Vorstand des TVO:  Angela Deger-Schumann

 

Die ersten Proben für das Stück begannen bereits im Sommer. Nach den Sommerferien wurde dann zunächst wie jedes Jahr zweimal pro Woche geprobt.  Kurz vor den Aufführungen waren wieder täglich Proben.

Neu war in diesem Jahr, dass der Theaterverein  vom Gebrauchtwarenhof Veitsbronn die Möbel zur Verfügung gestellt bekommen hat und dass aus Anlass des 25. Jährigen Bestehens des Theatervereins Plakate in der Bürgerhalle aufgehängt wurden um einen kleinen Überblick über die gespielten Stücke zu zeigen.

An allen fünf Theaterabenden war das Publikum durchwegs begeistert. Gerade am letzten Abend kamen noch viele zusätzliche Zuschauer, was auf eine gute Mund zu Mund Propaganda hinweist.  So waren fast alle Aufführungen ausverkauft.

Die Mitspieler steigerten sich von Aufführung zu Aufführung. Daher war es für das Publikum auch nicht feststellbar, dass es am letzten Abend zwei Schauspielern nicht so gut ging.

Für mich persönlich bedeutete die Arbeit als 1.Vorstand doch einen erheblichen zeitlichen Mehraufwand. Es gab neben der Regiearbeit, den Kartenvorverkauf zu organisieren und die Bühne zu gestalten. Viele kleine Dinge mussten bedacht werden. Sehr dankbar war ich für die Unterstützung von erfahrenen Leuten, sowohl im Serviceteam als auch in der Technik.

 

Resume 2009

 

Fazit der Regisseurin : Angela Deger-Schumann

 

Jede Inszenierung ist für mich vergleichbar mit Kindern, die Flügge werden. Am Anfang steht die Auswahl des Stückes. Hierbei gibt es für mich eine Vielzahl von Überlegungen.  (Alter, Geschlecht?)Danach kommt die Besetzung und die ersten Leseproben. Die intensive Zeit der Proben, gerade kurz vor der Premiere.  Und dann die Premiere, denn dann werden die Schauspieler(innen) ?Flügge? und geben jeder Rolle ihre Persönlichkeit.

 

Wie schon in den vergangenen Jahren füllten alle Mitspieler(innen) ihre Rollen sehr genau mit Leben. Die Mitspieler(innen) mit den kleineren Rollen genau so, wie die Personen mit mehr Text. Ein Stück lebt nämlich sehr häufig gerade von den kleineren Auftritten.

Die Saison 2009 war auch geprägt von einem sehr guten miteinander und  Toleranz untereinander. Besonders hervorheben möchte ich, dass die Mitwirkenden schon recht früh eine hohe Textsicherheit hatten und dadurch auch sehr bald ein Spielen möglich war.

Auch an allen Aufführungen zeigten sich alle sehr diszipliniert und so waren alle Aufführungen von großer Routine und Bühnenpräsenz der Schauspieler gekennzeichnet. Selbst dann, wenn mal der Text nicht ganz gestimmt hat, fanden alle schnell wieder in ihre Rolle zurück.   

Für mich war die Saison 2009 eine aufregende, aber vollkommen Gelungene!

Vielen Dank nochmal an unser ausgezeichnetes Publikum. Denn unser Freude ist auch der Applaus.      

 

 

 

 

Fazit des 1. Vorsitzenden:  Bürgermeister Herbert Jäger


Als Vorstand kann ich sagen, dass wir uns nach dem deutlichen Zuschaueranstieg im letzten Jahr auf dem gleichen Niveau gehalten haben. Die Einnahmen aus Speisen und Getränken stiegen um fast 30%.

Die letzten beiden Vorstellungen waren ausverkauft. Mein besonderer Dank geht an unsere Sponsoren, Automobile Burgfarrnbach, Röder Automobile und Rewe-Markt Kassel OHG.

Ganz  besonders hervorzuheben ist der Einsatz des ServiceTeams des Theatervereins. Ein Teil dieses Teams hat an allen Vorstellungen mitgeholfen.

Viele Grüße
Herbert Jäger